Stoppt die Nazis

31.05.2008

Die NPD plant eine Kundgebung in Mainz-Kastell. Alle die gegen Nazis aktiv werden möchten werden aufgerufen die Gegendemaonstration zu unterstützen. Bringt alles mit, was Krach macht.

NPD-Bundesparteitag stoppen

BAMBERG Nach dem die NPD im letzten Jahr ihren Bundesparteitag ausfallen lassen musste versucht sie es nun erneut. Vom 24. bis zum 25. Mai 2008 wird die NPD im nordbayrischen Bamberg ihren Bundesparteitag mit ca. 600 Delegierten und Besuchern abhalten

Der NPD-Bundesparteitag wird in Bamberg stattfinden. Die Domstadt wappnet sich und versucht, von einer kleinen oberfränkischen Stadt zu lernen.
Das Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus lud zur offenen Diskussion in die Harmoniesäle ein.
Eigentlich wäre Gräfenberg ein beschauliches Städtchen. Knapp über 4000 Einwohner, idyllisch in der fränkischen Schweiz gelegen. Es gibt eine freiwillige Feuerwehr, eine Bücherei, einen großen Sportverein. Doch Gräfenberg hat ein besonders imposantes Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Soldaten im 2.Weltkrieg erinnert.
Seit 1999 marschiert die NPD jeweils am Volkstrauertag im November zu diesem Denkmal und legt dort Kränze nieder. 2006 verschärfte sich die Situation weiter, die NPD kündigte monatliche Märsche in der Stadt an.
In Gräfenberg hat sich seitdem ein breites Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus gebildet. Der Bürger-Protest “Gräfenberg ist bunt” organisiert immer wieder Gegenveranstaltungen und ruft zu Offenheit, Vielfalt und Verständigung auf.
NPD-Bundesparteitag am 24. und 25.Mai in Bamberg
Nun drohen der Stadt Bamberg zwar keine monatlichen Aufmärsche, der Bundesparteitag der NPD findet, nachdem die Beschwerde der Stadt Bamberg vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof abgewiesen wurde, jedoch definitiv am 24. und 25. Mai in der Konzert-und Kongresshalle statt.
Das im Januar gegründete Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus plant Aktionen und Gegenveranstaltungen an diesem Wochenende und lud den Sprecher des Gräfenberger Bündnisses, Michael Helmbrecht, und alle interessierten Bürger der Stadt zu einer offenen Diskussionsrunde in die Harmoniesäle ein.
Kreative Proteste gegen braune Aufmärsche
Helmbrecht schilderte zu Beginn seines Erfahrungsberichtes die aktuelle Situation in Gräfenberg. „ Es gibt verschiedene Reaktionen auf die Aufmärsche. Man kann einfach schweigen, kann dagegen klagen, das klappt jedoch meistens nicht. Oder sich zusammenschließen und kreativ protestieren“, so Helmbrecht.
Die Gräfenberger lassen sich immer wieder Neues einfallen. Mal wird der von der NPD gemietete Parkplatz durch ein Kinderfest blockiert, dann müssen die Neonazis an riesigen Plakaten von Holocaust-Opfern vorbeimarschieren.
Bamberger Bündnis gegen Rechts veranstaltet “Fest der Demokratie”
Auch das Bamberger Bündnis hat für das Mai-Wochenende einiges geplant. Unter dem Motto „Fest der Demokratie“ sollen Aktionen und Events aller Art zeigen, dass in Bamberg kein Platz für rechtsextremes Gedankengut ist. Vorschläge gab es in der anschließenden offenen Diskussionsrunde genügend.
Ein multikulturelles Straßenfest in der Mußstraße ist ebenso angedacht wie ein umfangreiches Mitmachprogramm, Tranparente um oder an der Kongresshalle und weitere Veranstaltungen am Abend.
Ob sich dagegen Aktionen wie das Aufstellen von Dixie-Klos rund um die Konzerthalle und ein Beförderungsboykott der NPDler durchführen lassen bleibt noch abzuwarten. In jedem Fall zeigten sich die Bamberger Bürger engagiert und tatkräftig dazu bereit, gegen Rassismus und Ausgrenzung Flagge zu zeigen.
Info: Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus
Das Bündnis gründete sich im Januar 2008 und will ein Netzwerk von aktiven Menschen gegen Rechtsextremismus aufbauen und sich mit anderen Gruppen und Organisationen vernetzen. Es besteht aus Organisationen, Vereinen und Privatpersonen, Schirmherren sind die beiden christlichen Kirchen. Außerdem beteiligt sind die Gewerkschaften, der Stadtjugendring, die Studierendenvertretung sowie der Migranten-und Integrationsbeirat.
Der NPD-Bundesparteitag wird in Bamberg stattfinden. Die Domstadt wappnet sich und versucht, von einer kleinen oberfränkischen Stadt zu lernen.
Das Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus lud zur offenen Diskussion in die Harmoniesäle ein.
Eigentlich wäre Gräfenberg ein beschauliches Städtchen. Knapp über 4000 Einwohner, idyllisch in der fränkischen Schweiz gelegen. Es gibt eine freiwillige Feuerwehr, eine Bücherei, einen großen Sportverein. Doch Gräfenberg hat ein besonders imposantes Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Soldaten im 2.Weltkrieg erinnert.
Seit 1999 marschiert die NPD jeweils am Volkstrauertag im November zu diesem Denkmal und legt dort Kränze nieder. 2006 verschärfte sich die Situation weiter, die NPD kündigte monatliche Märsche in der Stadt an.
In Gräfenberg hat sich seitdem ein breites Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus gebildet. Der Bürger-Protest “Gräfenberg ist bunt” organisiert immer wieder Gegenveranstaltungen und ruft zu Offenheit, Vielfalt und Verständigung auf.
NPD-Bundesparteitag am 24. und 25.Mai in Bamberg
Nun drohen der Stadt Bamberg zwar keine monatlichen Aufmärsche, der Bundesparteitag der NPD findet, nachdem die Beschwerde der Stadt Bamberg vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof abgewiesen wurde, jedoch definitiv am 24. und 25. Mai in der Konzert-und Kongresshalle statt.
Das im Januar gegründete Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus plant Aktionen und Gegenveranstaltungen an diesem Wochenende und lud den Sprecher des Gräfenberger Bündnisses, Michael Helmbrecht, und alle interessierten Bürger der Stadt zu einer offenen Diskussionsrunde in die Harmoniesäle ein.
Kreative Proteste gegen braune Aufmärsche
Helmbrecht schilderte zu Beginn seines Erfahrungsberichtes die aktuelle Situation in Gräfenberg. „ Es gibt verschiedene Reaktionen auf die Aufmärsche. Man kann einfach schweigen, kann dagegen klagen, das klappt jedoch meistens nicht. Oder sich zusammenschließen und kreativ protestieren“, so Helmbrecht.
Die Gräfenberger lassen sich immer wieder Neues einfallen. Mal wird der von der NPD gemietete Parkplatz durch ein Kinderfest blockiert, dann müssen die Neonazis an riesigen Plakaten von Holocaust-Opfern vorbeimarschieren.
Bamberger Bündnis gegen Rechts veranstaltet “Fest der Demokratie”
Auch das Bamberger Bündnis hat für das Mai-Wochenende einiges geplant. Unter dem Motto „Fest der Demokratie“ sollen Aktionen und Events aller Art zeigen, dass in Bamberg kein Platz für rechtsextremes Gedankengut ist. Vorschläge gab es in der anschließenden offenen Diskussionsrunde genügend.
Ein multikulturelles Straßenfest in der Mußstraße ist ebenso angedacht wie ein umfangreiches Mitmachprogramm, Tranparente um oder an der Kongresshalle und weitere Veranstaltungen am Abend.
Ob sich dagegen Aktionen wie das Aufstellen von Dixie-Klos rund um die Konzerthalle und ein Beförderungsboykott der NPDler durchführen lassen bleibt noch abzuwarten. In jedem Fall zeigten sich die Bamberger Bürger engagiert und tatkräftig dazu bereit, gegen Rassismus und Ausgrenzung Flagge zu zeigen.
Info: Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus
Das Bündnis gründete sich im Januar 2008 und will ein Netzwerk von aktiven Menschen gegen Rechtsextremismus aufbauen und sich mit anderen Gruppen und Organisationen vernetzen. Es besteht aus Organisationen, Vereinen und Privatpersonen, Schirmherren sind die beiden christlichen Kirchen. Außerdem beteiligt sind die Gewerkschaften, der Stadtjugendring, die Studierendenvertretung sowie der Migranten-und Integrationsbeirat.

Nazis aus dem Netz

Versteckt Euch nicht im Netz. Zeigt Euch!

No Nazi Area in Nürnberg am 01.05.2008

     NO NAZIS in Nürnberg – nicht am 01.05.2008 und auch sonst nicht
    Lasst uns beweisen, das in unserem Land nirgendwo ein Platz ist für die NPD

In Hamburg werden am 01.05.2008 die Anhänger der NPD aufmaschieren. Auch Nürnberg ist, mal wieder, Zentrum des Selbstdarstellungswahns der NPD. Wir wollen zeigen, dass dieser Wahnsinn in Deutschland nicht mehr unwiedersprochen möglich ist.

Auf die richtige Verhütung kommt es anAuf die richtige Verhütung kommt es an

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